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Sardinien

In den Herbstferien hieß es für mich wieder ab in den Süden. Es stand nach unserer Tour im Frühjahr zum zweiten Mal in diesem Jahr Porto Pollo auf dem Kalender. Gleich nach der Formula-Weltmeisterschaft auf Rügen ging es los. Die 1400 Km lange Anfahrt machte mir nichts mehr, da ich dieses Jahr schon über 15.000Km zu Regatten gefahren bin. Die Fährfahrt war wellig doch bis auf eine dicke Salzkruste haben wir keinen Schaden davon getragen.
 

 
Wir kamen abends bei Dunkelheit in Porto Pollo an und wurden von frischen 8-9 Windstärken begrüßt. Am nächsten Tag hatte der Wind abgenommen und das 5,0er war perfekt. Es hatten sich zu diesem Zeitpunkt ungefähr 15 Jugendliche Windsurfer aus Deutschland zusammengefunden, so dass man viel lernen konnte. Die Windausbeute in den 12 Tagen, als ich dort war, war sehr gut. Ich war jeden Tag mehrere Stunden trainieren um meinen Speed beim Racing und meine Freestylekünste zu verbessern. Das Wetter war wechselhaft. Einige Tage hatten wir Badewetter, Sonnenschein und weit über 20 Grad, an anderen dagegen nur 15 Grad, Nieselwetter und Sturm. Insgesamt aber eine super Ausbeute und der Wettermix sorgte dafür das es nicht langweilig wurde.Porto Pollo ist definitiv ein sehr guter Spot sowhl für Racing als auch Freestyle und um diese Jahreszeit ist es auf dem Wasser auch nicht mehr ganz so voll.
 

 
Mit einigen Schweizern konnte ich perfekt Formula trainieren und bin mit ihnen in einsame Buchten gesurft. Im Freestyle habe ich auch sehr viel gelernt. Einige Diabolos klappten und zum Schluss hatte ich den Grubby sogar sicher drauf, auch wenn das tägliche Maß an spektakulären Abgängen für Erheiterung sorgte..aber nass werden gehört dazu. Highlights waren sehr viele fliegende Fische und Schildröten im Wasser, das im Gegensatz zur heimischen Ostsee noch sehr gut temperiert war. Leider gingen die 12 Tage viel zu schnell vorbei und es ging zurück ins kalte Kiel...