G-99   G-0 Windsurfteam.de
             
 

Wie bist Du zum Windsurfen gekommen?
     Meine Eltern haben mich am Dümmer See (mein "Homespot") auf ein von einem Freund
     gebasteltes Kinder-Windsurfbrett gestellt. Das war so Anfang der 80er.
     Kurz danach bekamen meine Geschwister und ich eines der allerersten Kinder-Segel
     und seither gibt es kein Halten mehr.
 
Was reizt Dich am Windsurfen?
     Für mich ist Windsurfen der vielseitigste Sport der Welt: Die Naturerlebnisse,
     die mit dem Sport verbundenen Reisen um den ganzen Globus, das Austesten der eigenen
     und der physikalischen Grenzen, der Spaß am Lernen neuer Bewegungen und Manöver, ...
     Egal wie lange man schon dabei ist - es geht immer weiter und gibt immer noch mehr zu lernen.
     Der Sport wird einfach niemals langweilig. Außerdem ist für mich schon die Fahrt zum Spot
     wie ein kleiner Urlaub. Nirgends bekomme ich den Kopf so frei wie beim Windsurfen.
 
Was ist das besondere an Deiner Lieblingsdiziplin?
     Wave ist und bleibt einfach die Königsdisziplin, und da die guten Tage hier in Norddeutschland
     recht selten sind, ist jeder Wave-Tag ein Highlight. Ich könnte nach jedem gestandenen
     Back- oder Pushloop immer noch quietschen vor Glück.
     Im Freestyle ist es besonders der Reiz, auch in nicht perfekten Bedingungen immer neue Manöver
     zu versuchen und die eigenen Fähigkeiten weiterzuentwickeln.  
Dein bestes Erlebnis bei Wettkämpfen?
     Unerwartet eine Runde weiter zu kommen als man sich eigentlich zugetraut hat. Das ist ein großartiges Gefühl!
 
Wo warst Du schon zum Windsurfen?
     Die Liste ist lang... Australien, Brasilien, Venezuela, Südafrika, Kanarische Inseln, Kapverden,
     Hawaii, Schottland, Irland, Marokko, Italien, Frankreich, Dänemark, Spanien, Holland, ...
     Witziger Weise wird aber die Wunsch-Liste für neue Ziele und für die nächsten Reisen nicht kürzer...
     ganz im Gegenteil.
 
Wohin ging Deine beste Reise?
     Westaustralien und Südafrika sind windsurftechnisch das Beste, was ich bisher gesehen habe.
     Aber auch Irland und Schottland waren echte Kracher!
 
Deine Ziele beim Windsurfen?
     Beim Freestyle sind es vor allem die ganzen neuen Duck-Manöver. In der Welle
     viele New School Moves (Takas, Backside 360er, etc) und mehr Sicherheit bei richtig hohen Rotationen.
     Außerdem träume ich noch vom Doppelloop - die letzten Versuche sind schon etwas länger her.
     Mein größtes Ziel ist aber ganz einfach, mehr Zeit auf dem Windsurfboard zu verbringen und zu genießen.
     Egal wo und egal ob im Flachwasser oder in der Welle.  
Was ist das besondere am Team?
     Auf Chris ist total Verlaß - besonders wenn es um Reiseplanung geht. Wenn er einmal sagt "jo, geht los",
     dann kann man sicher sein, dass der Trip auch wirklich gemacht wird. Und so motivieren wir uns gegenseitig,
     immer wieder neue Ziele zu testen, die jeder von uns alleine wahrscheinlich nicht bereist hätte.
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